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Freitag, 30 November 2018 13:51

Nach wie vor kein Schlussstrich!

geschrieben von

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Integrationsagentur der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V. lädt sie im Rahmen ihres Projektes "Zeichen setzen! Für Menschlichkeit, Vielfalt und Akzeptanz" zu folgender Veranstaltung ein:

Nach wie vor KEIN SCHLUSSSTRICH!

Wie geht es weiter nach dem Prozess gegen Mitglieder des rechtsterroristischen Netzwerkes „Nationalsozialistischer Untergrund“(NSU)

Montag, den 03.12.2018,

um 18:30 Uhr

Ort: Kurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V., Lindenstrasse 58, 53721 Siegburg

Hintergrund:

Von 2000 bis 2011 wurden 10 Menschen von Mitgliedern des NSU aus rassistischen Motiven umgebracht, über 30 bei Bombenanschlägen traumatisiert und verletzt. Anstatt ihnen beizustehen wurden die Opfer selbst bis zum Jahr 2011 bespitzelt, beschuldigt und kriminalisiert. Erst das Bekennervideo des angeblichen „Trios“ verschaffte den Betroffenen endlich Erleichterung: Es war keiner von Ihnen. Bis dahin wurden sie von Behörden, Medien und der Zivilgesellschaft als Schuldige gebrandmarkt.

Im Jahre 2012 versprach die Bundeskanzlerin Angela Merkel die vollständige Aufklärung des NSU-Komplexes. Als das Urteil am Mittwoch, den 11. Juli im Münchner NSU-Prozess nach 5 Jahren gesprochen wurde, sind mehr Fragen offen als geklärt. Das Urteil ist für die Angehörigen der Mordopfer sowie für die Überlebenden der drei bekannten Bombenanschläge und für die Betroffenen der Raub- und Banküberfälle des NSU nicht nur enttäuschend, sondern ein Schlag ins Gesicht. Und das nicht nur, weil bis auf einen der Verurteilten, keiner an der Aufklärung mitgearbeitet hatte, noch wirkliche Reue bekundete. Sondern auch, weil sich nach wie vor eine nicht bekannte Anzahl der an den Morden und Anschlägen beteiligten Rechtsextremisten unerkannt in Deutschland bewegen können und sicher vor einer Strafverfolgung sind. Sie genießen offensichtlich von deutschen Behörden, v.a. Verfassungsschutzbehörden Schutz. Die kritische Auseinandersetzung ist somit nicht gewährleistet. Ein Grund mehr, dass sich die Opfer in unserem Rechtstaat nicht mehr sicher fühlen können.

Sowohl der Prozess und die juristische Aufarbeitung, als auch der Umgang mit der Thematik lässt eine bittere Erkenntnis erwecken. Rechtsextreme Strukturen und ihre offenkundigen Verbindungen zu Verfassungsschutzämter, Polizeibehörden und Gerichte wurden systematisch vertuscht.  

Das Urteil im NSU-Prozess ist ein historischer Moment, denn es zeigt mit aller Deutlichkeit, dass der Staat und seine Organe nicht an einer lückenlosen Aufklärung von rechtsextremen Strukturen in Deutschland interessiert sind.

Der Informations-und Diskussionsabend möchte vor diesem Hintergrund mit Podiumsgästen den Grundcharakter des ganzen NSU Prozesses inklusive seiner gesellschaftlichen Rezeption näher beleuchten, als auch eine kritische zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung zum Thema gewähren.

Podiumsgäste:

Carsten Ilius: Rechtsanwalt im Straf- und Aufenthaltsrecht. Hat Elif Kubaşık, die Witwe des am 4. April 2006 in Dortmund ermordeten Mehmet Kubaşık als Rechtsanwalt im NSU Verfahren in München vertreten. Charlotte Schwalb: Freie Journalistin mit Schwerpunkt Rechtsextremismus, Frauen-, Flüchtlings- und Migrationspolitik. Seit 2014 Aktivistin in der Initiative "Keupstrasse ist überall" tätig.

Für die Bewerbung und Weiterverbreitung in Ihren Netzwerken würden wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Ilkay Yilmaz

Projektkoordinatorin

Dienstag, 16 Oktober 2018 10:24

Jugendprojekt - Jung & Neugierig

geschrieben von

Du bist einzigartig und unverwechselbar, das ist großartig!
Gehen dir manchmal Fragen durch den Kopf die mit deiner persönlichen Entwicklung und eigenen Identität in Zusammenhang stehen?
• Wer bin ich?
• Wer möchte ich gern sein?
• Welche Werte sollen mein Leben bestimmen?
• Wo ist mein Platz in dieser Gesellschaft?
• Woran glaube ich?
• Wie ist mein Selbstbild, wie sehen mich Andere?
• Wie kann ich mich behaupten?
• Welche Vorbilder habe ich?
• Welche Themen beschäftigen mich und meine Generation?
• Sind Suchtmittel wirklich so gefährlich?
• Haben Drogen Einfluss auf mein Leben?

Das Ziel des Projektes ist es, auf diese Fragen gemeinsam mit Dir, Antworten und Lösungen zu finden.

Dienstag, 16 Oktober 2018 10:21

Literaturabend mit Rahime Kesici-Karakas

geschrieben von

Kultur und Kunst können einen wichtigen Beitrag zur Integration tragen. Die Kurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V. möchte daher im Rahmen des Projektes „Kultur als gemeinsame Sprache“ Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu einem gemeinsamen literarischen Abend mit der Autorin Rahime Kesici-Karakas einladen.

+++ Informationsveranstaltung für Eltern, Familien und Erziehende zum Thema Rechte und Pflichten im Erziehungsprozess+++

Am Montag den 18.06.18 von 15:00-19:00 Uhr

In den Räumlichkeiten der Kurdischen Gemeinschaft - Lindenstr. 58, 53721 Siegburg

Einführung:

Das Leben in einem fremden Land und seinen Gegebenheiten ist gewöhnungsbedürftig. In Deutschland leben Menschen aus diversen Ländern mit ganz unterschiedlichen Kulturen und Religionen. Eltern und ihre Kinder haben Rechte als auch Pflichten, die wir gemeinsam eruieren werden. Außerhalb der Rechte und Pflichten von Eltern als auch deren Kindern, möchten wir verschiedene Themen mit den Teilnehmern der Veranstaltung beleuchten und diskutieren. Darüber Hinaus sprechen wir über den Umgang mit alltäglichen Erziehungssituationen, die manchmal zu Schwierigkeiten führen können. Dabei spielen auch unterschiedliche Wertvorstellungen und Traditionen in den verschiedenen Ländern eine wichtige Rolle.
Erziehung ist ein gegenseitiger Prozess und erfordert viel Information und gute Kommunikation innerhalb der Familie. Neben der Vermittlung von Informationen bleibt genügend Zeit um Erfahrungen auszutauschen und Fragen zu beantworten.

Referent Hans Josef Neu
Diplom Psychologe
(ehemaliger Leiter der Erziehungsberatungsstelle Siegburg)

+++Einladung zur Filmvorführung & Gespräch+++

u.a. mit dem Filmemacher & Regisseur Andreas Maus des Films"Der Kuaför aus der Keustraße- Keupstraßedeki Kuaför" und weiteren Gästen

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Integrationsagentur der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V. lädt Sie gemeinsam mit dem Arbeitskreis für Antirassismus in Siegburg im Rahmen seines Projektes „Zeichen setzen! Für Menschlichkeit, Vielfalt und Akzeptanz“ zur Filmvorführung "Der Kuaför aus der Keustrasse-Keustrassedeki Kuaför"

am Montag , den 11. Juni, um 18:30 Uhr

in die Räumlichkeiten der Kurdischen Gemeinschaft, Lindenstraße 58, 53721 Siegburg ein.

Kurzinhalt:

Der Film erzählt die Geschichte des Nagelbombenanschlags vor dem türkischen Frisörsalon Keupstraße am 9. Juni 2014. Er konzentriert sich dabei auf die Folgen für die Opfer und Ihre Angehörigen, gegen die als Hauptverdächtige jahrelang ermittelt wurde. Auf eindrücklicherweise rekonstruiert der Film die Ermittlungen der Polizei anhand der Verhörprotokolle. Das Tatmotiv und die Tätersuche konzentrierten sich nur auf die Kreise der Angehörigen der Betroffenen - eine Opfer-Täter Umkehr.  Ein „ausländerfeindliches“ Motiv wurde weitestgehend ausgeblendet. Erst Jahre später konnte der Anschlag dem so genannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugeordnet werden.

+++

Auf eindrückliche Weise zeigt DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRASSE wie tiefgreifend der Bombenanschlag, aber auch die Verdächtigungen danach, das Leben im Kölner Stadtteil Mülheim erschüttert.

Der Film eröffnet die Diskussion über die Frage eines strukturellen Rassismus in Deutschland auf eine neue Art, nämlich aus der Perspektive der Betroffenen.

Für eine Weiterverbreitung & Bekanntmachung dieser Veranstaltung in Ihren Netzwerken würden wir uns sehr freuen.

Sonntag, 03 Juni 2018 10:46

Informationsveranstaltung und Bewerbungscoaching

geschrieben von

Die MBE der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V. bietet in Kooperation mit der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg e.V. in Trägerschaft der Otto Benecke Stiftung e.V. und dem Verein Fit für den Beruf e.V. ein zweitägiges Bewerbungscoaching an.

Die erste Veranstaltung findet am Mittwoch, den 6. Juni von 15:00 bis 19:00 Uhr  in den Räumlichkeiten der Kurdischen Gemeinschaft (Lindenstr. 58) statt. Dabei werden die Chancen und Vorteile der dualen Berufsausbildung sowie das richtige Verfassen von Bewerbungsunterlagen im Mittelpunkt stehen.

Der zweite Teil findet am Donnerstag, den 7. Juni von 15:00 bis 19:00 Uhr statt. Gemeinsam mit einem Experten vom Verein Fit für den Beruf wollen wir uns auf das Vorstellungsgespräch und auf den ersten Eindruck vorbereiten und gemeinsam ein Bewerbungsgespräch üben.

Sie sind herzlich eingeladen! Die Teilnahme ist kostenlos.

Herzliche Einladung

Wir möchten Sie ganz herzlich zu unserem diesjährigen Newroz-Fest am 24.03.18 im Bürgerhaus Spich in Troisdorf einladen.

Gemeinsam mit internationalen Speisen, Getränken, Musik und Tanz möchten wir diesen besonderen Abend in gemütlicher Atmosphäre mit Ihnen verbringen.

Termin: 24.03.18
Einlass: ab 17 Uhr
Beginn: 18 Uhr
Ort: Bürgerhaus Spich Troisdorf, Waldstraße 35 in Troisdorf

Wenn Sie den Abend künstlerich mit gestalten wollen, dann kommen Sie gerne auf uns zu. Wir freuen uns über ihren Beitrag.

Herzliche Grüße
Das KG-Team

 

Die Veranstaltung wurde gefördert im Rahmen des Projektes "Kultur als gemeinsame Sprache" durch MIGRApolis House of Resources Bonn:

 

 

Mittwoch, 07 Februar 2018 15:37

Literarischer Abend mit Jan Dost

geschrieben von

Die Kurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg/ Bonn e.V. lädt Sie zu einem literarischen Abend mit Jan Dost am 16.02.18 ein.
An diesem Abend wird der berühmte kurdische Schriftsteller und freie Journalist über seine Werke und die aktuelle Situation in der umkämpften Stadt Afrîn berichten. Jan Dost selber stammt aus Kobanî und lebt seit 2000 als politischer Flüchtling in Deutschland. Seine Werke werden im Libanon, Syrien, Irak, der Türkei und in Deutschland publiziert. 1991 wurde er in Deutschland durch seine Heldendichtung „Kela Dimdimê“ („Die Zitadelle von Dimdim“) bekannt.
Wir freuen uns auf einen interessanten Abend und Austausch mit Ihnen!

Termin: 16.02.18
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Kurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg/ Bonn e.V., Lindenstr. 58, 53721 Siegburg

 

Die Veranstaltung wurde gefördert im Rahmen des Projektes "Kultur als gemeinsame Sprache" durch MIGRApolis House of Resources Bonn:

 

 

Dienstag, 16 Oktober 2018 12:00

Termine für 2018

geschrieben von

November

  • Sonntag, den 04.11.2018 - Internationales Frühstück, ab 11 Uhr
  • Donnerstag, den 15.11.2018 - Buchvorstellung, 19 Uhr
  • Montag, den 19.11.2018 - Jugendprojekt - Jung & Neugierig - Besuch des Kultur Café in Siegburg, 17-20 Uhr
  • Montag, den 26.11.2018 - Literarischer Abend mit Cemîl Turan Bazidî - 19-21 Uhr

Dezember

  • Sonntag, den 02.12.2018 - Internationales Frühstück, ab 11 Uhr
  • Samstag, den 02.12.2018 - Jugendprojekt - Jung & Neugierig - Workshop - Sucht & Drogen, 10-16 Uhr
  • Montag, den 03.12.2018 -  Nach wie vor kein Schlusstrich! Wie geht es nach dem Prozess gegen das rechte Netzwerk NSU weiter?, ab 18:30 Uhr
  • Samstag, den 08.12.2018 - Tanzen für Mädchen und Frauen (Alter 14-21 Jahre), 13 Uhr
  • Sonntag, den 09.12.2018 - Jugendprojekt - Jung & Neugierig - Filmabend, 17-20 Uhr
  • Mittwoch, den 12.12.2018 - MBE Infoveranstaltung - Das Schulsystem in Deutschland, ab 17 Uhr
  • Sonntag, den 13.12.2018 - Jugendprojekt - Jung & Neugierig - Abschlussveranstaltung - Reflektion & Feedback, 17-20 Uhr
Mittwoch, 15 November 2017 09:33

Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag von Seyit Riza

geschrieben von

Anlässlich des 80. Todestages gedenken wir an Seyit Riza und seiner Freunde

Freitag den 17.11.2017
um 19.00 Uhr in der
Kurdischen Gemeinschaft
Rhein-Sieg/Bonn e. V.
Lindenstr. 58
53721 Siegburg

werden die Referenten Frau Nezahat Gündogan (Regisseurin) und Herr Kazim Gündogan (Filmproduzent und Buchautor) mit einer Präsentation Seyit Riza und seiner Freunde gedenken und ausführlich über die Geschehnisse der DERSIMREBELLION 1937/1938 erzählen.
1937 brach der Dersim–Aufstand aus, dessen Anführer Seyit Riza war. Er war der wichtigste geistliche und tribale Anführer seiner Zeit und wehrte sich gegen die damalige türk. Regierung, gegen die Vertreibungen und den Völkermord an Kurden und Aleviten. Er und seine Freunde wurden am 15.11.1937 hingerichtet.

Die Veranstaltung wird in die deutsche Sprache übersetzt.

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