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Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit für den Rhein-Sieg-Kreis

Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit für den Rhein-Sieg-Kreis

Der Dienst der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V. wurde um eine neue Stelle erweitert: Seit November 2020 hat die Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit für den Rhein-Sieg-Kreis ihre Arbeit aufgenommen. Schwerpunkt dieser Stelle ist die Beratung von Menschen, die Diskriminierung erfahren haben. Darüber hinaus soll die Antidiskriminierungsarbeit im Rhein-Sieg-Kreis durch Qualifizierungen von Fachkräften und Multiplikator:innen, den Aufbau einer Informations- und Dokumentationsstelle sowie durch die Stärkung diskriminierungsfreier(er) Räume weiter ausgebaut werden.

In diesem Rahmen hat die Kurdische Gemeinschaft eine neue Kollegin hinzugewonnen: Clara Petersen hat Soziale Arbeit und Empowerment Studies studiert, Projekte im Bereich Antidiskriminierung und Demokratieförderung geleitet und ist nebenberuflich als Lehrbeauftragte an der Hochschule Düsseldorf tätig.

Alle Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, sowie ihre Angehörigen können sich für ein vertrauliches und kostenloses Gespräch an die Servicestelle wenden. Auf Wunsch werden gemeinsam Interventionsmöglichkeiten entwickelt und umgesetzt. Wichtig ist, dass dabei kein Schritt ohne die ausdrückliche Zustimmung der ratsuchenden Person geschieht.

Doch nicht nur Einzelpersonen sind willkommen: Auch Institutionen, Einrichtungen und Vereinen, die in ihrer Arbeit mit Diskriminierung konfrontiert werden oder präventiv gegen Diskriminierung vorgehen möchten, können sich für Beratung und Unterstützung an die neue Servicestelle wenden. Zukünftig wird die neue Servicestelle Qualifizierungen im Themenfeld Antidiskriminierung anbieten und durch den Aufbau einer Informations- und Dokumentationsstelle Hintergrundwissen zum Themenfeld (Anti-)Diskriminierung bereitstellen. Ein weiteres Anliegen ist die Stärkung geschützer(er) Räume im Rhein-Sieg-Kreis.

Gefördert wird die Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Landesprogramms Integrationsagenturen.